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Der Mühleisen-Franz kommt ins Radio

 

 

 

Von der historischen Fasnachtspuppe zur Integrationsfigur

 

 

 

 

Weit aufgerissene Augen, Zahnlücke, eine demolierte Nase. Die Weste zugeköpft, eine geflickte Hose und den Hut auf dem Kopf. So kennen die Marktoberdorfer ihren "Mühleisen-Franz".

 

Im Stadtmuseum Marktoberdorf gibt es eine 240 Jahre alte Holzpuppe, die zu den "100 Schätzen Bayerns" zählt. Franz Mühleisen war 1812 Marktvorsteher der heutigen Kreisstadt des Ostallgäus, also der Bürgermeister.

 

Als Fasnachtspuppe, um die sich allerlei skurrile Geschichten ranken, lebt der "Mühleisen-Franz" weiter. Zur Freude der Oberdorfer gibt es die historische Figur jetzt sogar doppelt. Der Heimatverein und Stadt haben den Franz aus dem Museum geholt und einen Doppelgänger anfertigen lassen, der jetzt (wieder) regelmäßig am reichen Kulturleben der Stadt teilnimmt.

 

Der "Mühleisen-Franz" ist zur Integrationsfigur geworden.

 

Der Marktoberdorfer Journalist Christoph Thoma hat 2020 für den Bayerischen Rundfunk die Stundensendung "Das ewige Leben des Mühleisen-Franz" verfasst, die jetzt als "Heimatspiegel Extra" am Festtag Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 13. Mai, um 08.05 Uhr, auf BR-Heimat (dab) wiederholt wird.

Datum:
13. Mai 2021
Zeit:
08:05 - 09:00 Uhr
Veranstalter:
BR-Heimat
Ort:
Adresse:
Eintritt:
frei
  • Mühleisen Franz | © Christoph Thoma
    ©Christoph Thoma